Das Rendezvous

BERLINER GESCHICHTEN (Folge 2): Nachdem mein Koffer nun wieder da war, konnte der Sightseeing-Trip ja beginnen. Aber irgendwie kam dann doch alles ganz anders... | Share:

Placer Land Dauer Schwierigkeit Klicks (Aufrufe) Gefunden
HugYourTeddy
Deutschland 30 min mittel 2378 35

Deine aktuelle Position lautet: "loc: 52.5148112,13.3804343"
Hinweis: Ist der Kasten mit der Streetviewansicht grau, ziehe unten die orange Pegman Figur auf die Karte. | Hilfe zur Steuerung

(Hinweis: Dieses Quest ist das 2. Abenteuer der "Berliner Geschichten". Es kann auch alleine gespielt werden, aber für die Gesamtgeschichte empfiehlt es sich, mit der 1. Folge "Ich hab noch einen Koffer in Berlin..." zu beginnen.)
Nach meiner etwas turbulenten Ankunft in der Hauptstadt, wollte ich am nächsten Morgen die Stadt entdecken.  Beim Verlassen des Hotels rief mich der Rezeptionist zu sich und übergab mir eine Nachricht, die eine junge Frau am frühen Morgen für mich hinterlassen hatte. Auf dem Zettel stand: "Wir müssen uns treffen. Am Gendarmenmarkt - komm schnell! Tess". Tess? Langsam kam die Erinnerung zurück. War das nicht die attraktive junge Frau, mit der ich mich auf der Bahnfahrt gestern so ausgiebig im Bordbistro unterhalten hatte? Lange saßen wir bei einem Drink zusammen, bevor ich mich müde in mein Abteil verabschiedete. Ok, sie wollte mich wiedersehen. Warum eigentlich nicht?
So verließ ich das Hotel und folgte der Behrenstraße nach Osten. Nach einigen Schritten erreichte ich die erste Kreuzung. Hier erblickte ich ein seltenes Relikt aus der Vergangenheit - eine original Telefonzelle. War sie grün (A=1) oder war das ein dunkles Gelb (A=2)? Egal, weiter gings über die Mauerstraße hinweg bis auf die nächste Kreuzung. Hier passte doch irgend etwas nicht in die Szenerie? Spielten mir meine Sinne einen Streich, oder entdeckte ich hier ein goldenes Tier, was hier partout nicht hingehörte? (B = 1. Buchstabe des Tiernamens)
Weiter gings die Behrenstraße ein ganzes Stück entlang, bis ich auf der linken Seite das Hotel Westin Grand entdeckte. An der folgenden Ecke bog ich rechts ab. Verträumt wie ich war, lief ich auf der Kreuzungsmitte beinahe in einen orangenen LKW hinein (C= letzte Ziffer der Telefonnummer auf dem LKW).
Weiter ging es die Friedrichstraße entlang, einer der vornehmsten Adressen der Stadt. An der nächsten Ecke bog ich links ein, dort wo der grüne LKW stand (auch wenn dort kein Pfeil gezeigt wird, es geht mit einem Doppelklick in die Straße!). Links konnte ich das berühmte "borchardt" erkennen, die erste Adresse für die Stars und Sternchen, die sich in Berlin zeigen wollen. Noch über die nächste Kreuzung, und schon konnte ich auf der rechten Seite den französischen Dom erkennen. Die nächste Möglichkeit bog ich rechts ein, und folgte dieser Straße bis... ähm...nun ja... bis die Straße, die sonst direkt auf den Gendarmenmarkt führte, durch Absperrungen für ein anstehendes Open Air Festival gesperrt wurde. Ein bekannter Brauerei-Sponsor stellte hinter den Absperrungen bereits seine Bierwagen auf (D = 1. Buchstabe der Biermarke). 
Der Platz war also gesperrt, und von meiner flüchtigen Bekanntschaft war hier natürlich weit und breit nichts zu sehen. Und nun? Ratlos blickte ich auf den Zettel, den mir der Rezeptionist gegeben hatte. Aber was war das? Ich drehte das Papier um und konnte auf der Rückseite die Adresse eines anderen Hotels erkennen. Tess mußte eine Rechnung der Hotelbar für ihre Nachricht verwendet haben. "Hotel am Checkpoint Charlie" las ich leise vor mich hin. Nun, einen Versuch war es wert... Also dann, auf zum Checkpoint!
Kaum war ich bei loc: 52.507781 13.3903460 angekommen, blickte ich direkt in die (verpixelte) Visage eines US-Soldaten. OK, er war nicht real, seinen Nachnamen merkte ich mir trotzdem (E= Anzahl der Buchstaben des Nachnamens), bevor ich wenige Schritte weiterging und auf der linken Straßenseite, zwischen dem "Haus am Checkpoint Charlie" und dem "Mauershop im Mauermuseum" den unscheinbaren Eingang des gesuchten Hotels entdeckte. Direkt über der Tür waren die vier Flaggen der Alliierten abgebildet (nicht mit den Fahnen an den Masten darüber verwechseln!). Ich merkte mir noch, an wievielter Stelle von links die britische Flagge abgebildet war (=F), bevor ich eintrat... 
(Achtung: Hier ist zwar kein Hotel zu betreten, aber für die Story ist so besser:-)) Am Counter fragte ich nach dem Gast in Zimmer 213 (wie gut, daß Tess Ihren Drink aufs Zimmer schrieben ließ). Die Empfangsdame schaute mich erbost an:"Wo Frau Harrison ist, wüsste ich auch gerne! Sie ist offenbar abgereist und hat ihre Rechnung nicht bezahlt. Die zwei Herren dahinten haben auch gerade nach ihr gefragt. Warten Sie, ich hole die beiden..." sagte sie und enteilte quer durch die Lobby. Am anderen Ende entdeckte ich zwei finster dreinblickende Männer in dunklen Anzügen, die ungeduldig telefonierend umher gingen. Bei einem von ihnen konnte ich - bei einer flüchtigen Bewegung - kurz einen Waffe am Gürtelholster erkennen. Hier stimmte doch etwas nicht?! Nachdem die Dame bei den beiden angelangt war, zeigte sie direkt auf mich, worauf hin die beiden Männer sich direkt in meine Richtung aufmachten. 

Nein, das mir alles definitiv zu viel! Schnell zog ich mich zurück und verließ das Hotel zurück auf die Straße. Jetzt hieß es keine Zeit verlieren! Was auch immer das alles bedeutete, ich hatte kein gutes Gefühl bei der Sache und wollte diese Typen nicht unbedingt kennenlernen. Ich lief die Straße weiter Richtung Süden und war froh, als ich an der nächsten Kreuzung in die U-Bahn (G=1) bzw. S-Bahn (G=2) verschwinden konnte.
Bei loc: 52.509665 13.378793 stieg ich aus und fand mich auf einem weiteren Berliner Platz wieder, dessen Name einer sächsischen Großstadt entliehen war. Aus meinen früheren Besuchen wusste ich noch, daß die charakteristische Grundform dieses Areals dem Platz seinen ursprünglichen Namen "Octogon" (H =1) gab - oder war es doch "Rondell" (H =2)?  
Egal, schnell lief ich in Richtung der beiden größten Gebäude in Sichtweite, immer wieder den Blick nach hinten gerichtet, ob mich die finsteren Typen noch verfolgten. Gerade sah ich sie aus der Bahnstation steigen. An der Ampel bog ich rechts ab. Nach wenigen Schritten sah ich auf der anderen Straßenseite ein Restaurant mit großen blauen Markisen (I= Anzahl der Markisen, die zur Hauptstraße zeigen). Ob ich dort Unterschlupf suchen sollte? Nein, ich hatte eine bessere Idee...
Ich folge der Hauptstraße weiter nach Norden und wechselte an der nächsten Kreuzung (Höhe Voßstraße) kurz die Straßenseite, trotzdem weiter nach Norden laufend. Die Kerle waren noch immer hinter mir her... Immer weiter rennend, überquerte ich die nächste Einmündung und sah auf der linken Seite den Tiergarten beginnen. Nach einigen weiteren Metern wechselte ich an der nächsten Ecke erneut die Straßenseite und erblickte das dort beginnende Mahnmal. Inmitten der vielen Betonstelen konnte ich mich bestimmt gut verstecken. Das waren bestimmt 100 Stelen (J=100) , oder waren es gar über 1000 Stück (J=1000)? 
Im Zickzack-Kurs lief ich immer tiefer hinein. Nach einer gefühlten Ewigkeit kauerte ich mich hinter einen Stein und wartete. Und wartete. Und wartete... Offenbar hatte ich es geschafft, meine Verfolger abzuschütteln. Wow, das war knapp! Nach weiteren Minuten wählte ich vorsichtig den Weg heraus aus diesem Irrgarten. Gott sei dank waren es von hier nur ein paar Schritte zurück in mein Hotel. Sichtlich mitgenommen suchte sofort mein Zimmer auf. Ich brauchte Zeit zum Nachdenken. Wer waren diese Typen? Und worin war ich hier nur geraten? Wer war diese Tess, und wo war sie? Mein Rendezvous mit ihr hatte ich mir jedenfalls anders vorgestellt! Langsam wanderte mein Blick durch das Zimmer und blieb an meinem Koffer hängen. Damit hatte gestern alles angefangen. Plötzlich kam mir eine komische Idee. Vorsichtig nahm ich den Koffer in die Hand, tastete ihn Stück für Stück ab. Schließlich fand ich die ziemlich versteckte Innentasche des Koffers. Ich benutzte sie nie, fand aber schon beim Kauf des Koffers, daß dies ein prima Geheimversteck hergeben würde. Ganz langsam öffnete ich den Reisverschluss des kleinen Fachs. Und entdeckte darin etwas, was die ganze Geschichte hier immer verrückter werden ließ...
(...Fortsetzung folgt...)
Der Code für diesen 2. Teil der Berliner Geschichten lautet: ABCDEFGHIJ (alles hintereinander, alle Buchstanden GROSS geschrieben)

Viel Erfolg!

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Landschaft: Landkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star Rating
Lösbarkeit: Landkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star Rating
Anzahl der Bewertungen: 18

Letzte 5 Fazits:

Haleda sagt:
cachkingV sagt: Passt, nett gemacht!
Wuchtel sagt: Das wird ja immer spannender: Was als "gewöhnlicher" Kofferdiebstahl begann scheint sich immer mehr zu einer Verwicklung in eine waschechte Agentenstory zu entwickeln. Ich bin schon ganz gespannt, wie die vom "Teddybärschmuser" angelegte Geschichte weitergehen wird ...
Pauli sagt: Da musste man schon ganz genau hinschauen, haben aber doch alles entdeckt. Schöne Tour. Danke dafür!
Sockenpuppe sagt: tolles quest, danke dafür
wim47 sagt: Schöne Hetzjagd durch Berlin. Leider hatte sich ein Fehler eingeschlichen, doch wo? Insgesamt 3 x gelaufen und dann einfach ein anderes Tier ausprobiert. Bingo. Danke sagt WIM47
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